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Kompost

Die Kompostherstellung stimmt nicht mit natürlichem Zersetzungsprozess und Humusbildung überein.

  Eine zusätzliche Inokulation in der Abkühlphase mit 20%igem belüftetem Wurmtee, als biologisch aktives Kompostiermittel, setzt mit der vorhandenen Population von Mikroorganismen mikrobiologische Aktivität in naturgemäßes Gleichgewicht, sodass auch mit Thermokompost gute Effekte bei der Bodenausbesserung erzielt werden können.
    In der thermophilen Phase sterben wegen zu hoher Temperaturen alle entscheidenden Bodenlebewesen. Der Ausgangsstoff wird zersetzt, durchläuft aber nicht den Verdauungsprozess der Kleinlebewesen und Regenwürmer. Bei einer unzureichenden Sauerstoffversorgung wird gleichzeitig das Phytotoxizitätsrisiko erhöht. Bei der Haushaltskompostierung können die Vorraussetzungen für gute Kompostierung selten erfüllt werden.

Die Anwendung von Thermokompost kann zur Reduktion des pflanzenverfügbaren Stickstoffes (Stickstoffmangel) führen.

   Das C/N- Verhältnis des Komposts und die Phytotoxizität spielen eine Schlüsselrolle bei der Brauchbarkeit als Dünger oder Bodenverbesserer. Herkömmlicher Thermokompost hat ein zu hohes C/N (Kohlenstoff /Stickstoff)-Verhältnis. Guter Thermokompost kann etliche Vorteile zur Bodenausbesserung bringen. Aber der beste Thermokompost hat zu wenig Nährhumus, kaum Enzyme und Hormone, sowie geringe mikrobielle Vielfalt. Pflanzen können keine natürlichen Abwehrkräfte entwickeln und sind weiter anfällig für Schädlinge und Krankheiten

  1. Thermophile Phase - kommt in der Natur sehr selten vor. Temperatur steigt bis 82°C. Hierbei übeleben nur thermophile Bakterien. In dieser Phase sterben alle für die natürliche Zersetzung und Humifizierung erforderlichen Organismen.
  2. Mesophile Phase - Temperatur sinkt auf ca. 40 - 45°C, es bilden sich erste Huminstoffe.
  3. Abkühlungsphase - Die Temperatur sinkt zur Umgebungstemperatur. Mineralische Bestandteile und Huminsäuren verbinden sich in Humuskomplexen. In dieser Phase hat Kompost eine kurzfristige Düngewirkung aber einen zu niedrigen PH-Wert und kaum Bodenleben.
  4. Reifephase – Zunehmende Bildung von Dauerhumus. Nährstoffe binden sich in Ton-Humuskomplexen; pflanzenverfügbare Nährstoffe wurden abgebaut und die Düngewirkung sinkt zunehmend
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