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Traditionelle landwirtschaft

Traditionelle Landwirtschaft - schonender, nachhaltiger Umgang mit dem Boden

    Sichere Nahrungsversorgung war die Voraussetzung für die Entwicklung und lange Existenz von großen Kulturen. Fruchtwechsel, Mischkulturen, Bewässerungsanlagen waren bei den Etruskern in Ritualen und bei den Römern, Indern, Ägyptern und Chinesen schriftlich festgelegt. Ausschlaggebend war die, mit dem natürlichen Zersetzungsprozess übereinstimmende Kompostierung von Pflanzenresten. Auf diese Weise wird die Fruchtbarkeit des Bodens ständig erhalten. Gutes Beispiel dafür sind die Ackerflächen in China. Seit der Jungen Steinzeit wird der Boden bewirtschaftet und mehr als 6000 Jahre von derselben Ackerfläche reicher Ertrag geerntet.

    Durch langzeitige Beobachtungen haben die Bauern festgestellt, dass auf Ackerflächen wo viele Würmer vorhanden sind, der Boden die beste Fruchtbarkeit hat. So wurden die Regenwürmer in Ägypten heilig gesprochen. Cleopatra erließ sogar ein Verbot, Regenwürmer außerhalb von Ägypten zu bringen. Aristoteles nannte sie die "Eingeweide der Erde". Der indische Wissenschafter Surpala hat in Vriksha Ayurveda geschrieben, dass man für gute Früchte Regenwürmer der Erde zufügen soll.

   Der Englische Naturpfarrer Gilbert White hatte die Boden verbessernden Eigenschaften der Regenwürmer im Jahre 1777 erkannt: "Ohne die Regenwürmer würde die Erde bald hart, kalt und fast ohne jede Gare und folglich steril werden". Sir Charles Darwin hat Tätigkeit des Regenwurms studiert und die Ergebnisse im Buch "Die Bildung der Ackererde durch die Tätigkeit der Würmer" veröffentlicht.

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