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Bodenanalyse

Bodenanalyse - überprüfen Sie die Qualität des Bodens in ihrem Garten

    Die beste Methode, die Qualität des Bodens zu bestimmen, ist diese der alten Kulturen. Ihnen ist es gelungen die Bodenfruchtbarkeit seit tausenden von Jahren zu erhalten, im Gegensatz zur modernen Wissenschaft und Pflanzenmittelhersteller, die in kurzer Zeit den Boden fast völlig ruiniert haben. Nehmen Sie einfach eine Schaufel und prüfen sie, wie viele Würmer in Ihrer Gartenerde leben.

  • Viele Regenwürmer = guter Boden, sie gärtnern gut
  • Wenige oder keine Regenwürmer = schlechter Boden, Bodensanierung ist notwendig zuerst mit Wurmhumus und belüftetem Wurmtee und nachhaltige Sanierung mit Ansiedlung von Würmern.

    Die moderne Bodenanalyse basiert zum Großteil auf der Nährsalztheorie von Justus von Liebig - Gründer der Agrochemie. Man glaubte damals, dass die Fruchtbarkeit des Bodens vom Humus abhängig ist und dass die Pflanzen für das Wachstum den Humus direkt aufnehmen. Liebig widerlegte dies, indem er zeigte, dass Pflanzen auch in einer wässrigen Lösung aus verschiedenen Nährstoffen gedeihen können. Da Humus nicht wasserlöslich ist, war er für ihn kein lebensnotwendiger Stoff. Als Ergebnis bildete sich die Überzeugung, dass die Bodenfruchtbarkeit mit ein paar Chemikalien zu bestimmen ist. Diese können wir synthetisch herstellen und so die Qualität des Bodens regulieren.
   Mit der Bodenanalyse wird der Gehalt von max. 18 chemischen Elementen (P, K, Ca, Mg, Fe, S, Al, Mn, Cu, Zn, Co, Cr, Ni, Pb, Cd, As, Mo, V), der pH-Wert und der Humusanteil untersucht. Das liefert zwar einige Hinweise, sagt aber nicht viel über den Zustand des Bodens und der Bodenfruchtbarkeit aus.

Wesentliche Fakten der Bodenqualität, die eine chemische Analyse nicht liefern kann:

  • Humusanteil wird nach der Verbrennung über die Menge von CO2 geschätzt. Das Verhältnis zwischen dem Nährhumus und Dauerhumus im Boden wird nicht ausgewertet. Nährhumus ist ein wichtiger Faktor der Bodenfruchtbarkeit, denn er birgt alle pflanzenverfügbaren Nährstoffe.
  • Chemische Elemente werden mit einem Säureauszug ausgewertet, ihre Verfügbarkeit bleibt unbekannt.
  • Bodenorganismen - Edaphon sind die wichtigsten Faktoren der Bodenqualität. Pflanzen bilden für die Nährstoffaufnahme und den Schutz eine Symbiose mit Bodenorganismen, Pilzen (Mykorrhiza, Archaeorhizomycetes ...), Bakterien (Pseudomonas, Rhizobium, Bacillus, Azosprillium, Azotobacter Clostridium butyricum, C. beijerinckii C. paraputrificum α-Proteobakterien, β-Proteobakterien, γ-Proteobakterien, Actinobacteria, ....), Würmer, Tausendfüßler und Springschwänze.
  • Enzyme: Amylase, Cellulase, Protease, Lipase, Chitinase, Urease.......
  • Phythormone: Deaminase, Auxine, Gibberelline, Cytokinine, Ethylen, Abscisinsäure....
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